Deine Zukunft

Die etwas anderen Studiengaenge

© Dan Race - Fotolia.com

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Immer mehr Menschen wollen studieren. Oft fällt es aber schwer, sich den richtigen Studiengang auszuwählen. Doch neben den konventionellen Fächern wie Jura, Medizin, BWL oder Lehramt gibt es inzwischen auch Studiengänge, die Alternativen dazu sind und bei denen man mit Menschen arbeiten kann.

So zum Beispiel beim Studiengang Außerschulische Bildung. Man erlangt Kenntnisse über Erziehungswissenschaften, sowie Jugend- und Weiterbildung. Ein Beruf im Jugendzentrum oder sogar Führungskräftetraining kann die Zukunft für die Absolventen bereithalten.  Wenn man sich für Religion interessiert, ist möglicherweise Diakonik/Religionspädagogik die richtige Wahl, denn hier lernt man alles von Seelsorge und Kirchengeschichte bis zu Ethik und Verwaltungslehre. Elementarpädagogik hat auf jeden Fall Zukunft, seit die Bildung und Erziehung von Kleinkindern in den Fokus gerückt ist. In diesem Studiengang lernt man, Vorschulkinder zu fördern und wie man sich auf solider wissenschaftlicher Basis um Kinder in Krippen und Kindergärten kümmert. Ernährungswissenschaft ist für die interessant, die später Ernährungsberater werden wollen oder bei Krankenkassen oder in der Lebensmittelindustrie arbeiten wollen.  Man erfährt, was in Lebensmitteln steckt und wie viel Vitamine, Fett und Kohlenhydrate ein Körper braucht. Der Studiengang Freizeitwissenschaften bietet neben psychologischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen auch Kenntnisse in Gästeführung und Wellnessberatung an. Absolventen können in Fremdenverkehrsämtern, in Kurzentren, Freizeitparks oder bei Reiseveranstaltern arbeiten. Heutzutage gibt es immer mehr ältere Menschen und darauf hat sich das Fach Gerontologie spezialisiert, bei dem man sich nicht nur mit der medizinischen Betreuung, sondern auch mit soziologischen, rechtlichen und ethischen Fragen auseinandersetzt. Wer etwas mit Computern machen will, interessiert sich möglicherweise für Instructional Design. Bei diesem Studiengang verbindet man Pädagogik und Informatik und entwickelt beispielsweise Lernprogramme  oder Online-Lernplattformen. Heutzutage muss man nicht mehr auf eine Kosmetikschule gehen, um alles rund um die Körperpflege zu erlernen. Beim Studiengang Kosmetologie/Körperpflege bereitet man sich auf verschiedene Berufe vor, zum Beispiel bei der Qualitätssicherung oder im Marketing, aber auch auf die Leitung eines eigenen Kosmetiksalons oder auf das Unterrichten an Fachschulen.

Neuer Studiengang Offshore-Windenergie

© DeVIce - Fotolia.com

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Eine grüne Welle schwappt über Deutschland: Wenn in naher Zukunft der gesamte Strom der Bundesrepublik (oder besser noch der ganzen Welt) aus regenerativer Energie stammen soll, braucht es viele Experten und Fachmänner. Um junge Männer und Frauen optimal für diese Zeit auszubilden, gibt es auch immer mehr Studienrichtungen rund um Energie-Effizienz und regenerativem Strom: So startete auch kürzlich der weiterbildende Studiengang “Offshore-Windenergie” vom Zentrum für Windenergie-Forschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen und der Windenergie-Agentur WAB, dem Industrienetzwerk der Windenergie-Branche.

Sie können das Wort “Windenergie” nicht mehr hören oder sehen? Nun, das hat damit zu tun, dass dies die bislang lohnenswerteste Art und Weise ist, grünen Strom zu gewinnen. Während die Windräder auf Land die Landschaft verschandeln, könnten in der Zukunft große Anlagen auf wilder See an Bedeutung gewinnen. Bislang gibt es nur einzelne Pilot-Projekte der Offshore-Windenergie, großes Problem sind vor allem die aufwendigen Wartungsarbeiten bei starkem Wellengang.

So sollen bei dem weiterbildenen Studiengang auch vor allem Kompetenzen in Risiko-, Projekt- und Schnittstellenmanagment zwischen maritimer und Windbranche vermittelt werden. Auch das entsprechende technische Wissen soll an die Studenten weitergegeben werden. Da das Offshore-Windgeschäft nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt eine immer größere Rolle spielt, wird auch der Studiengang komplett in Englisch abgehalten. Neben Unterricht und Selbstlernanteilen wird auch ein großer Wert auf Praxis gelegt: Studenten sollen zu Präsenzphasen an den Standorten Oldenburg und Bremerhaven eingesetzt werden, um ihr theoretisches Wissen auch einmal ganz praktisch erproben zu können. Der Pilotdurchgang des Offshore-Wind-Studiums soll mit 24 Studierenden im kommenden Herbst starten und insgesamt rund neun Monate dauern. Nach der erfolgreichen Abschlussprüfung gibt es ein Zertifikat mit Note der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg.

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