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Arbeiten im oeffentlichen Dienst

Polizei © Daniel Etzold - Fotolia.com

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Im öffentlichen Dienst zu arbeiten, stellt für viele Arbeitssuchende nach der Schul- oder Universitätsausbildung ein vorrangiges Ziel dar. Dabei steht der öffentliche Dienst für eine sichere Arbeitsstelle mit guter Bezahlung und gerechten Aufstiegschancen. Der öffentliche Dienst ist der größte Arbeitgeber in Deutschland, bei dem 2007 etwa 4,5 Millionen Menschen beschäftigt waren. Arbeitet man dort, arbeitet man für den Staat, der in vielen Branchen und unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen als Arbeitsgeber fungiert. Das schließt nicht nur Polizei, Feuerwehr, Justiz und Ministerien ein. Auch Einrichtungen, die er Staat unterhält gehören zum Bereich des öffentlichen Dienstes. Dazu zählen Schulen und Universitäten, staatliche Krankenhäuser und Sparkassen, Staatsarchive und Mussen, Renten- und Sozialversicherungsträger sowie die Bundesagentur für Arbeit.

Das Arbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst kann in zwei verschiedene Gruppen erfolgen. Zum einen kann die Arbeit in der Beamtenlaufbahn erfolgen. Anwärter können sich je nach Bildungsabschluss für den einfachen, mittleren, gehobenen oder höherem Beamtendienst bewerben. Um so niedriger der Schulabschluss, um so niedriger ist auch der Beamtenstatus. Im höheren Beamtendienst können nur Personen mit einem Universitätsabschluss arbeiten. Ein zentrales Auswahlverfahren entscheidet darüber, ob jemand als Anwärter eingestellt wird und als Beamter auf Probe die entsprechene Ausbildung durchläuft. Eine andere Möglichkeit ist ein Angestelltenverhältnis im öffentlichen Dienst. Dabei werden in der Regel Verwaltungsaufgaben erledigt, für die man sich etwa für die Stelle eines Verwaltungsfachangestellten auf gängigem Weg bei dem suchendem Arbeitgeber (Behörde, Amt usw.) bewirbt. Angestellte haben weder die Rechte noch die Pflichten von Beamten.

Manche Berufsgruppen gibt es nur im öffentlichen Dienst und können auch nur dort gerlernt werden. Dazu gehören u.a. alle Beamtenberufe und Berufe in speziellen Verwaltungen des Bundes und Landes. Auch der Beruf des Sozialversicherungsfachangestellten kann nur im öffentlichen Dienst erlernt werden. Aber auch “normale” Berufe wie Koch oder Gärtner werden im öffentlichen Dienst ausgebildet.

Arbeiten an der Hochschule

Nachhilfe geben, Foto von eriwst/flickr.com

Nachhilfe geben, Foto von eriwst/flickr.com

Als Student ist man heutzutage wohl oder übel meist auf eine Nebentätigkeit angewiesen, um das finanzielle Überleben sichern zu können. Viele Studenten kellnern, helfen in Büros aus oder geben Nachhilfeunterricht. Doch auch eine Anstellung an der Alma Marta direkt erfreut sich größerer Beliebtheit.

Denkt man an die Mitarbeiter der Universitäten, denkt man in der Regel zu aller erst an die Dozenten und Professoren, sowie an die wissenschaftlichen Mitarbeiter. An die Arbeiter in Büro und Verwaltung wird kaum gedacht, dabei bieten sich genau hier Möglichkeiten für die Studenten etwas neben dem Studium zu verdienen. Laut dem statistischen Bundesamt lag die Zahl der Mitarbeiter in Verwaltung, technischen und sonstigen Diensten wie Bibliotheken, Rechenzentren etc. im Jahr 2010 bei 278.400. Unter diesen sind viele Akademiker aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen. So sind in den Personalabteilungen und im Controlling der Universitäten und Fachhochschulen viele studierte Betriebswirte zu finden, im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eher die Geisteswissenschaftler.

Der gegenwärtige Ansturm der Abiturienten auf die Unis und FH sorgt für eine wachsende Nachfrage nach Mitarbeitern an den Universitäten, sei es als studentische Hilfskräfte der Dozenten und Professoren oder Festangestellte im Amt für Immatrikulation. Als Arbeitgeber sind die Universitäten meist sehr beliebt, da man selbst als Nicht-Student Teil haben kann am beliebtem Studenten- und Campusleben.

Selbst Ausbildungsberufe für Nichtakademiker werden von vielen Unis angeboten, meist im kaufmännischen oder IT Bereich, in den Sekretariaten werden ebenfalls Fachkräfte für Bürokommunikation ausgebildet.

Dieser Artikel eröffnet Ihnen hoffentlich neue Sichtweisen und Perspektiven bei Ihrer Berufswahl. Egal ob Akademiker oder nicht, ein Blick auf die Jobangebote auf den Internetseiten der Hochschulen lohnt sich bestimmt und kommt gegebenenfalls auch für Sie in Frage.

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