Neuer Studiengang Offshore-Windenergie

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Eine grüne Welle schwappt über Deutschland: Wenn in naher Zukunft der gesamte Strom der Bundesrepublik (oder besser noch der ganzen Welt) aus regenerativer Energie stammen soll, braucht es viele Experten und Fachmänner. Um junge Männer und Frauen optimal für diese Zeit auszubilden, gibt es auch immer mehr Studienrichtungen rund um Energie-Effizienz und regenerativem Strom: So startete auch kürzlich der weiterbildende Studiengang “Offshore-Windenergie” vom Zentrum für Windenergie-Forschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen und der Windenergie-Agentur WAB, dem Industrienetzwerk der Windenergie-Branche.
Sie können das Wort “Windenergie” nicht mehr hören oder sehen? Nun, das hat damit zu tun, dass dies die bislang lohnenswerteste Art und Weise ist, grünen Strom zu gewinnen. Während die Windräder auf Land die Landschaft verschandeln, könnten in der Zukunft große Anlagen auf wilder See an Bedeutung gewinnen. Bislang gibt es nur einzelne Pilot-Projekte der Offshore-Windenergie, großes Problem sind vor allem die aufwendigen Wartungsarbeiten bei starkem Wellengang.
So sollen bei dem weiterbildenen Studiengang auch vor allem Kompetenzen in Risiko-, Projekt- und Schnittstellenmanagment zwischen maritimer und Windbranche vermittelt werden. Auch das entsprechende technische Wissen soll an die Studenten weitergegeben werden. Da das Offshore-Windgeschäft nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt eine immer größere Rolle spielt, wird auch der Studiengang komplett in Englisch abgehalten. Neben Unterricht und Selbstlernanteilen wird auch ein großer Wert auf Praxis gelegt: Studenten sollen zu Präsenzphasen an den Standorten Oldenburg und Bremerhaven eingesetzt werden, um ihr theoretisches Wissen auch einmal ganz praktisch erproben zu können. Der Pilotdurchgang des Offshore-Wind-Studiums soll mit 24 Studierenden im kommenden Herbst starten und insgesamt rund neun Monate dauern. Nach der erfolgreichen Abschlussprüfung gibt es ein Zertifikat mit Note der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg.