Deine Zukunft

Die Ausbildung zum Fluglotsen

© Udo Kroener - Fotolia.com

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Ohne die ununterbrochene Überwachung des Luftraums könnte kein Flugzeug der Welt sicher starten, fliegen oder landen. In Deutschland koordinieren rund 2.000 Fluglotsen pro Tag bis zu 10.000 Flugbewegungen sicher, pünktlich und zuverlässig. Diese Menschen sind es, die dazu beitragen, dass Deutschland als das verkehrsreichste Land Europas angesehen wird.

Der Alltag von Fluglotsen sieht in ganz Deutschland sehr ähnlich aus: Sie sitzen entweder in der Towerkanzel direkt an einem der 16 internationalen Verkehrsflughäfen oder sind in den Kontrollzentralen in Langen, Bremen, Karlsruhe, München und Maastricht per Radar mit dem Luftraum verbunden. Bei ihrer Arbeit werden Fluglotsen von ihren Teams und hochmoderner Technik unterstützt. Doch unabhängig vom Arbeitsplatz sind die Aufgaben aller Fluglotsen dieselben: Eine jede Maschine muss sicher und reibungslos an ihr Ziel gelangen. Als Partner der Piloten tragen Fluglotsen also höchste Verantwortung. Gleichzeitig erfahren sie immer eine große Wertschätzung für ihr Tun und genießen hohes Vertrauen. Zudem sind die Arbeitsplätze krisensicher. Viele junge Menschen finden den Job als Fluglotse daher sehr attraktiv und sehen Lotsenausbildung als eine gute Alternative zum Studium.

Doch welche Anforderungen gibt es an die Bewerber? Und wie genau sehen das Auswahlverfahren und die Ausbildung aus?

Die Bewerber müssen immer ein außergewöhnliches Profil mitbringen: Der Beruf als Fluglotse erfordert gute Deutsch- und Englischkenntisse, Interesse an fliegerischen Zusammenhängen und ein ausgeprägtes räumliches Denken, so dass man aus den zweidimensionalen Bildern des Radarschirms problemlos die dreidimensionale Welt des Luftraums erfassen kann. Des Weiteren sollte man über eine hohe Merk- und  Konzentrationsfähigkeit sowie Stressresistenz verfügen. Ein hohes Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit und eine eigenständige Arbeitsweise sind selbstverständlich.

Die Ausbildung zum Fluglotsen dauert rund vier Jahre und gliedert sich in zwei Abschnitte. Zuerst werden die angehenden Fluglotsen ungefähr eineinhalb Jahre an der Flugsicherungsakademie der Deutschen Flugsicherung in Langen bei Frankfurt theoretisch ausgebildet. Daran schließt sich die praktische Ausbildung an – die Anwärter gehen dann an einen der bundesweit 17 Standorte. An dem jeweiligen Ausbildungsstandort werden sie später auch eingesetzt. Während der Ausbildung verdienen Fluglotsen rund 2900 Euro im Monat, das Einstiegsgehalt liegt in dem Bereicht 5000 bis 7000 Euro – plus Zulagen.

Berufsbild: Mediengestalter

Die Ausbildung zum Beruf des Mediengestalters Bild und Ton macht schon in ihrem Namen deutlich, wohin dieser Weg führen soll. Hier werden Fachkräfte für die elektronische Produktion von Bild- und Tonmedien ausgebildet. Dazu gehören beispielsweise Nachrichten- und Magazinbeiträge, aber auch Dokumentationen, Hörspiele, Werbespots und Lehrfilme sowie Musikvideos.

Können die Schwerpunkte in diesem Berufsfeld auch sehr verschieden ausfallen, sollten sich angehende Mediengestalter Bild und Ton jedoch vor allem darauf einstellen, dass hier eine gewisse Leidenschaft und natürlich auch entsprechendes Verständnis für Technik mitgebracht werden sollte. Auch ist es wichtig, ein wenig resistent gegenüber dem hektischen Arbeitsumfeld in dieser Branche zu sein, da dieser Beruf sonst schnell zur Nervenprobe werden kann.

Es wird hierbei in unterschiedlichen Phasen der Herstellung und Verarbeitung von Bild- und Tonmaterial. Grundlegende Kenntnisse über den Einsatz von Kameras, Scheinwerfern und anderen Geräten sowie Ton- und Bildgeräten wie z.B. ein Mischpult, sind hier unbedingt notwendig. Die richtige Auswahl der Geräte ist bei Ton- und Bildaufnahmen von besonderer Bedeutung. Damit keine kostspieligen Missgeschicke vorkommen, werden die Geräte zur Aufnahme und Wiedergabe schon im Voraus einer Produktion eingehend überprüft. Das fehlende wird im Auftrag der Firma angemietet. Dann ist es ein einem selbst, die Funktionstüchtigkeit der Technik bei den Aufnahmearbeiten zu kontrollieren und gegebenenfalls die Störquellen festzustellen.

Auch bei der Nachbearbeitung von Bild und Ton sind die Mediengestalter dafür zuständig, die Aufnahmesequenzen auf Fehler zu überprüfen und diese dann zu beheben. Hierzu werden bestimmte Bildabschnitte oftmals auch nachvertont, wobei die Arbeit zusammen mit Geräuschemachern und Ton-Designern stattfindet.

Im Bereich Bild- und Tonschnitt liegt das Augenmerk auf auf der Nachbearbeitung von Aufnahmen. Ähnlich wie bei Cuttern, ist man hier für den Schnitt des Bild- und Tonmaterials zuständig.

Ausbildungsabbruch: Chance für Neustart

Azubi, Quelle: Volker Stevens/Flickr.com

Azubi, Quelle: Volker Stevens/Flickr.com

Probleme mit dem Chef, Aufgaben, die nicht ausfüllen, oder die Arbeit zeigt sich im Alltag einfach ganz anders als gedacht. Das alles können Gründe dafür sein, an einen Ausbildungsabbruch zu denken. Das sollte jedoch wohl überlegt sein und immer auch entsprechende Alternativen bereithalten.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge, wurden 2009 etwa 141 000 Ausbildungen abgebrochen. Mehr als 22 Prozent der neu geschlossenen Ausbildungsverträge wurden also aufgelöst. Der häufigste Grund dafür, ist dass viele sich die Arbeit in ihrer Ausbildung anders vorgestellt haben. So geht es für einen Koch in der realen Küche natürlich ganz anders zu als im Fernsehstudio.

Um böse Überraschungen zu vermeiden, sind Praktika sehr wichtig. Auch Ausbildungsmessen, auf denen man mit den Azubis aus dem gewünschten Berufsfeld sprechen kann, sind hilfreich. Anhaltspunkte für die richtige Wahl können auch persönliche Interessen, bevorzugte Schulfächer und Hobbys sein. Dafür können auch Selbsterkundungstest im Internet genutzt werden.

Wenn es trotz aller Vorüberlegungen unerwartet schief geht, ist zunächst Durchhaltevermögen gefragt. Trotz unangenehmem Arbeitsklima oder schwierigem Verhältnis zu Kollegen oder Ausbildungsleitern, sollte man nicht sofort alles über Bord werfen. Wenn der Berufswunsch trotzdem noch besteht, sind klärende Gespräche hilfreich, für die man auch von Ausbildungsberatern aus Industrie- und Handelskammern unterstützt werden kann. Bestehen die Probleme weiterhin, sollte man jedoch einen Unternehmenswechseln in Erwägung ziehen.

Auch der Zeitpunkt spielt bei diesen Überlegungen eine Rolle. Kurz vor Beenden einer Ausbildung, ist ein Abbruch natürlich nicht ratsam, während dies eher riskiert werden sollte, wenn man schon zu Beginn merkt, dass die Ausbildung nicht den Vorstellungen entspricht. Gesundheitliche Ursachen oder Mobbing machen es jedoch oft unumgänglich, sich anderweitig umzusehen.

Doch bevor das Handtuch geschmissen wird bedarf es eines Plan B. Mit einer guten Alternative stellt ein Ausbildungsabbruch nicht unbedingt ein Makel im Lebenslauf dar. Will man die Ausbildung in einer anderen Firma fortführen, werden die bereits absolvierten Jahre jedoch nicht unbedingt mit angerechnet.

Berufsbilder: Veranstaltungskaufmann/-kauffrau

Eine Aufgabe eines Veranstaltungskaufmannes, Foto von Laughing Squid/flickr.com

Eine Aufgabe eines Veranstaltungskaufmannes, Foto von Laughing Squid/flickr.com

Immer mehr junge Leute entscheiden sich für eine Ausbildung als Veranstaltungskaufmann. Dieses Berufsfeld umfasst den Bereich der Konzeption und Koordination von Veranstaltungen. Egal ob es sich um Eigen- oder Fremdveranstaltungen handelt, der Veranstaltungskaufmann muss viel organisatorisches Talent mitbringen um die Ausführung von Events leiten zu können.

Außerdem ist die Branche sehr kreativ, immerhin sollen viele Events Schauplätze für einzigartige Spektakel werden. Auch gewisse Kenntnisse über Bühnenbau sind von Vorteil, denn geht hier mal was schief, muss geschaut werden dass schleunigst etwas neues gefunden werden kann dass die Situation rettet. Außerdem kommt es auf eine gute Koordination des Teams an.

Auch Kongresse und Messen werden organisiert, es gibt eben immer was zu tun. Die Ausbildung für diesen Beruf dauert drei Jahre und ist sehr anerkannt. Der Vorteil zur Ausbildung im Gegensatz zum Studium ist dass der Lehrling wirklich täglich mitten im Geschehen arbeitet und wichtige Arbeitsabläufe der Branche mitbekommt. Auch die Knüpfung neuer Kontakte steht hier im Vordergrund. Bei Notfällen ist es immer toll wenn man bereits jemanden Kennen gelernt hat der einem aus einer misslichen Lage heraus helfen könnte.

Die Möglichkeiten nach der Lehre sind riesig, man kann so ziemlich in jeder Branche tätig sein. Ausbildungsplätze werden oft von Eventagenturen, Kongresszentren oder im Stadtmarketing vergeben. Vor allem die Verwaltungen der Städte suchen verstärkt Arbeitskräfte im Stadtmarketing da sich diese Branche immer weiter entwickelt. Aber auch Künstleragenturen oder große Wirtschaftsunternehmen bieten Ausbildungsplätze an.

In großen Unternehmen wird oftmals auch die Möglichkeit des dualen Studiums angeboten. Hier hat man Ausbildung und Studium in einem was auf dem Bildungsweg eine enorme Zeitersparnis ist. Auch Aufstiegschancen gibt es in der Branche viele, hier muss jedoch vor allem eine ausgeprägte Kreativität und Zuverlässigkeit vorhanden sein.

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